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Eth

Das Volk der Eth ist ein Stamm, dem es gelang, sich an die unwirtlichen Bedingungen der Wüsten im Süden anzupassen, weil die Eth wahre Meister der  Überlebenskunst sind und sie ihre Umwelt durch Magie bändigen konnten. Während der Blutsturmkriege glückte es diesen wissbegierigen und äußerst gelehrten Menschen, den Quellstein als Kraftstoff für ihre gespenstischen Kriegsmaschinen einzusetzen. Nach der Errichtung des Schutzbanns und nachdem wieder Frieden in Telara eingekehrt war, kamen diese frühen Technologien in allen Lebensbereichen zum Einsatz. Bis die Vigilie darauf bestand, die gesamte Quellsteintechnologie zu verbannen. Die Eth jedoch sprachen sich dagegen aus, auch wenn sie sich fortan dem Blick der Götter entziehen mussten. Gegen den Willen der Vigilie machten sie sich ihre Umwelt weiterhin untertan und errichteten ein Reich aus miteinander verbundenen Stadtstaaten, die von brillanten Zaubererkönigen regiert wurden. Durch die Wunder, welche der Quellstein verbrachte, wuchsen Macht und Einfluss der Eth in ganz Telara.

Zu ihrem Unglück aber fiel die Technologie in die Fänge hinterlistiger Drachen-Kulte, was kurz darauf zum Untergang des Eth-Imperiums führte. Statt jedoch den Ausbruch des Blutsturms zu riskieren, begruben die Eth ihre wundersamen Maschinen im Sand und vernichteten sämtliche Aufzeichnungen über ihre verbotenen Technologien.

Obwohl sie nun wieder ein einfaches Nomadenleben in der Wüste führen mussten, hielten die Eth durch und nutzten die Kraft der Magie, um sich zurechtzufinden. Nach wie vor widmen sich die Eth voller Hingabe der Wissenschaft und begegnen alten und neuen Problemen mit großem Einfallsreichtum.

Nach dem Untergang ihres Reichs suchten die Eth Zuflucht bei ihren alten Verbündeten, den Bahmi. Andere Stammesmitglieder machten sich auf in die grünen Landschaften von Mathosia. Doch trotz ihrer Verdienste als Gelehrte und Hofmagier wurden die Eth von den frommeren Völkern stets mit Argwohn betrachtet.

Die ästhetischen Vorstellungen der Eth sind so vielschichtig wie ihr Geist und spiegeln ihre Vorliebe für einfache Formen und komplexe Muster in der Kunst wider, die auf mathematischen Grundlagen basieren. Sie verachten den Aberglauben und betrachten solche, die ihr Schicksal in die Hände anderer legen, als ausgesprochen töricht. Blindes Vertrauen kommt in den Augen eines Eth geistiger Sklaverei gleich und ist folglich ein fürchterliches Verhängnis für das eigene hochentwickelte Volk.

Die Eth und die Skeptiker

Die magische Technologie der Skeptiker basiert auf der Hinterlassenschaft und der uralten Weisheit des Reiches Eth. Diese Zivilisation, die seit Langem ausgestorben ist, entdeckte zuerst die magischen Eigenschaften von Quellstein, der einst durch die allerersten Risse gelangte. Als Wüstenvolk lebten die Eth sehr lange autark und verstanden es meisterhaft, ihre Umwelt so zu gestalten, dass es sich bestmöglich darin leben ließ. Mit der Kraft des Quellsteins gedieh das Volk der Eth prächtig und stieß in neue Dimensionen von Wissenschaft und Magie hervor.

Schließlich aber brachten die Eth ihr Reich selbst zu Fall, um ihre Technologie vor den Anhängern der Drachen-Kulte zu schützen. Heutzutage sind die Eth die treibende Kraft hinter dem Bestreben der Skeptiker, die verlorenen Künste der Eth zum Schutze von Telara zurückzuerlangen. Falls dies ihrem Volk ein zweites goldenes Zeitalter bescheren sollte, würden sich ihre Bemühungen umso mehr lohnen.